Frontdienst … Paula und Osca

Zwei ziemlich unterschiedliche Frontfrauentypen, die wir da mit “Osca” und “Paula” zu uns ins Haus kriegen. Über Elke Brauweiler und Co. braucht man ja möglichweise nicht mehr allzu viele Worte zu verlieren, sind “Paula” doch seit inzwischen zehn Jahre fester Bestandteil der deutschen Popszene und so’n ganz dickes “Berlin-Ding”. Und nachdem sich Produzent Berend Intelmann immer mehr in den Hintergrund verzogen hat, rückte Madame Brauweiler eben parallel in den zumindest bildlichen Vordergrund und steht inzwischen quasi synonym für “Paula”, die Band. If you can see this, then you might need a Flash Player upgrade or you need to install Flash Player if it's missing. Get Flash Player from Adobe.

Ganz anders dagegen die Liveperformance: Da haben die beiden sich kompetente Jungs gesucht, die dem ursprünglichen Elektropop auch noch ein bisschen Powerpop beimischen und das ganze wie z.B. in “Es kommt immer alles anders” sehr nach vorne treibend rocken lassen. Gefällt mir schon ziemlich gut, wenn man auch die Bühnenklamotten inkl. Stirnband von Frau Brauweiler für zumindest fragwürdig halten darf.

Und dann haben wir da auf der anderen Seite die zehn Jahre später startenden “Osca” mit Frontfrau Yuka Steingräber. Und tatsächlich, finde ich, stehen die so’n bisschen für das “neue alte Berlin” (sic!) mit diesem ganzen Rückgriff auf die Dekadenz der Goldenen Zwanziger, über die man dann noch ein bisschen Elektrosounds blubbern lässt. “Elektro-Swing” heißt das heutzutage, glaube ich. Und ist jetzt persönlich nicht so ganz meine Kartoffel, wobei man sich andernorts ja schon mächtig überschlägt angesichts dieser Flapper-Wiedergängerin und ihren coolen Jungs. Und wer weiß, vielleicht können wir an diesem Abend ja sogar das nächste neue “Berlin-Ding” (SIIIIIC!) hören.

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Jedenfalls darf man sich gerne anhand des Clips hier rechts mal einen ersten Eindruck verschaffen, und im Anschluss gleich eine Mail schreiben, denn wir verlosen auch 1×2 Freikarten für diesen Abend unter allen, die bis zum 17.12. eine Mail mit dem Betreff “Frauen an die Front” versenden, und zwar wie üblich an:

hellbrueck@admiralspalast.de

Viel Glück!

Im AP 101 am Samstag, 19.12. 2009

12 Euro zzgl. VVK-Gebühren / AK 14 € (oder umsonst, siehe oben!)

Und hier gibt es nochmal Infos beim Admiralspalast!


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