No Tölt ’til Admiralspalast … Helgi Jonsson & Ragga Gröndal

Der Tölt – laut Wikipedia “eine trittsichere, langsame bis schnelle Gangart ohne Sprungphase, bei der das Pferd also immer ein Bein am Boden hat, die deshalb für den Reiter sehr bequem ist und seinen Rücken schont”. Und die wird nur von wenigen Pferderassen überhaupt beherrscht – unter anderem dem Islandpferd  (siehe rechts, wobei: das abgebildete Wesen erinnert mich ehrlich gesagt mehr an ALF als an ein Pferd. Also diese Frisur … sieht doch irgendwie komisch aus, oder?)

Wie dem auch sei – von anderen isländischen Bewohnern kann man das nicht eben behaupten, dass sie immer mit beiden (sic!) Beinen auf der Erde stehen. Helgi Jonsson zum Beispiel (siehe unten, obwohl, ausgerechnet da …). Jener scheint in seinen Songs schon mal komplett abzuheben in Sphären, die der gemeine Reitfreund nur von übermässigem Pferdeapfelgenuss kennen dürfte. Und tatsächlich sind wir ja von unseren Freunden vom wirtschaftlich arg gebeutelten Inselreich ja so einiges gewohnt, was uns in andere emotionale Umlaufbahnen bringt. Ich sage hier mal nur (Überraschung!) Björk und Sigur Rós. Mit denen hat Helgi übrigens schon mehrfach zusammengearbeitet (auch das ja nicht unüblich da oben).

Bis er sich dann entschloß, die bis dahin hauptsächlich genutzte Posaune gegen eine Gitarre einzutauschen und sich als Singersongwriter neu zu erfinden. Zuletzt konnte man ihn damit ja schon im Vorprogramm von Tina Dico bei uns sehen, und jetzt kommt er nochmal in aller Ruhe zu uns. If you can see this, then you might need a Flash Player upgrade or you need to install Flash Player if it's missing. Get Flash Player from Adobe.
Und tatsächlich braucht man die richtige Stimmung und Muße, um sich auf diese Stücke und diese Stimme, die zusammen schon sehr an eine Mischung aus Jeff Buckley und Thom Yorke erinnern, einzulassen. Lohnt sich dann aber, wie dieser Ausschnitt hoffentlich belegt. Außerdem erweist er sich da ja auch als ausgesprochen sympathischer Zeitgenosse.

Und dann kommt Helgi natürlich auch nicht alleine, sondern bringt mit Ragga (eigentlich: Ragnheidur) Gröndal eine Landsmännin mit, die inzwischen auch einen Fuß (siehe oben) in Berlin hat. If you can see this, then you might need a Flash Player upgrade or you need to install Flash Player if it's missing. Get Flash Player from Adobe.
Die Dame hat ebenfalls einen Abschluss in “Jazzmusikerin sein” (sic!), widmet sich aber auch schon mal dem musikalischen Volksgut ihrer Heimat oder tritt mit Produzenten-Legende Toni Visconti (dem Mann hinter Bowie & Co.) bei einem grossen T-Rex-Tribute Konzert im Central Park (NY) auf. Und hört sich dann manchmal so an wie im Clip hier links.

Wir verlosen übrigens auch 2×2 Freikarten unter allen, die bis zum 27.11. eine Mail mit dem Betreff “Was ist da eigentlich los mit diesen isländischen Friseuren?” verschicken, und zwar wie üblich an:

hellbrueck@admiralspalast.de

Viel Glück!

Im AP 101 am Sonntag, 29.11.2009

VVK: 12,00 Euro (zzg. VVK-Gebühren) / AK: 15,00 Euro (oder umsonst, siehe oben)

Und hier gibt es mehr Infos beim Admiralspalast


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